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Lothar Späth,
Initiator des Lothar Späth-Förderpreises
(Foto: Andreas P. Mutter)
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Erlesene Verbrechen und makellose Morde
Charles Brauer liest Kriminalgeschichten von Edgar Allen Poe, Henry Slesar, Bertold Brecht und Patricia Highsmith.
Charles Brauer zählt zu den bekanntesten Schauspielern Deutschlands. Mit elf Jahren stand er im legendären Filmdrama „Irgendwo in Berlin“ (1946) erstmals hinter der Kamera. Er spielte unter Gustaf Gründgens am Deutschen Schauspielhaus und schrieb bereits als junger Mann mit der Rolle des „Heinz Schölermann“ in der ersten deutschen Familienfernsehserie „Familie Schölermann“ Fernsehgeschichte. Charles Brauer wirkte in zahllosen Filmen mit und begeisterte durch seine Rolle als Kommissar im Hamburger „Tatort“ ein Millionenpublikum. Neben vielen Film- und Fernsehproduktionen war und ist Brauer auch als bedeutender Sprecher tätig. Er synchronisierte Filme und produzierte eine Vielzahl von Hör-Büchern, darunter zahlreiche Krimis. Der Träger der „Goldenen Kamera“ unterstützt gemeinsam mit seiner Ehefrau Lilot Hegi den Lothar Späth-Förderpreis für Künstler/innen mit einer geistigen Behinderung.
Freitag, den 15. Juni 2012
19.30 Uhr, Bürgersaal Altes Schloss Wehr
Vorverkauf ab 15. April 2012
Lothar Späth-Förderpreis 2012
1.Preis Sabine Münch: „Gitarre“, atelier hpca, Oberschleißheim
2.Preis Elke Scholz: „Märchen von der traurigen Traurigkeit“, Lebenshilfe Radebeul
3. Preis Jürgen Haller: „Hallermännchen“, Kunstakademie U7, Bisingen
Anerkennungspreise
Gerd Stauss: „Chileflugzeug“, Mariaberg e.V. Atelier 5
Karin Schwedersky: „Unterstand-Stabeshöhe“, Haus Maria Frieden Berlin
Karol Golebiowski: „ohne Titel“, Theater-Werkstatt Thikwa Berlin
Peter Pankow: „Schauspieler“, Theater-Werkstatt Thikwa Berlin
Ioliano Donatangelo: „Seifenblasen – Eisbären“, Kreativwerkstatt Bürgerspital Basel
Manfred Löwer: „Blume“, Lebenshilfe Apolda
Heidrun Kühbauch: „Pflanze im Topf“, Lebenshilfe Tübingen
Inge Karg: „Mensch und Ordnung“, Pilgerhaus Weinheim
Bärbel Murawski: „Clown“, Kreative Werkstatt Lobetal
Josef Wicker: „Baum“, Bruderhaus Diakonie Buttenhausen
Öflinger Preise Kunst+Diakonie
Hartmut Ernst: „ohne Titel“, Haus der Diakonie Öflingen
Alfred Schmöger: „Das Mittelmeer“, Haus der Diakonie Öflingen
Der Lothar Späth-Förderpreis wird von der Stadt Wehr in Zusammenarbeit mit der Walther von Klingen Realschule Wehr und mit Unterstützung der Hanna und Paul Gräb-Stiftung organisiert. Zu diesem Zweck wurde eigens die Schülerfirma EmO (Event Management Organisation) gegründet. Die Schüler sollen einerseits durch die Organisation Erfahrungen für das spätere Berufsleben sammeln, andererseits in konkrete soziale Prozesse der Integration von Menschen mit geistiger Behinderung einbezogen werden.
Die Kosten der Organisation des Lothar Späth-Förderpreises werden von Lothar Späth übernommen. Die Schüler verwalten eigenverantwortlich den Etat. Die Preisträger/innen sowie ihre Betreuer erhalten Fahrt-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten ersetzt.