Wettbewerb

Wettbewerb 2020

Wettbewerb

Die „Lothar-Späth-Förderpreis-Stiftung“ schreibt in Zusammenarbeit mit der „Hanna und Paul Gräb-Stiftung“, dem Verein „Kunst und Diakonie Wehr-Öflingen e.V.“, der Schülerfirma „EmO“ der Realschule Wehr und der Stadt Wehr in einem zweijährigen Turnus den Wettbewerb zum „Lothar-Späth-Förderpreis für Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung“ aus.
Ziel des Wettbewerbes ist es, Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu unterstützen und vermehrt in den kulturellen Prozess unserer Gesellschaft einzubinden.
Die Preisträger werden von einer Fachjury ausgewählt und erhalten im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung, nach dem Tod von Prof. Dr. HC Lothar Späth, ihre Siegerurkunde von Anne-Sophie Mutter in der Stadthalle Wehr überreicht.

Dotierung

Der Lothar Späth-Förderpreis ist folgendermaßen dotiert: 1. Preis 500 €, 2. Preis 300 €, 3. Preis 200 €. Ferner werden 10 Anerkennungspreis zu je 100 € und zwei Sonderpreise, einen vom Zonta Club Südschwarzwald und einen vom Verein Kunst und Diakonie zu je 150 € vergeben​.

Ausstellung

Neben der Preisverleihung durch Anne-Sophie Mutter ist die Gruppenausstellung der Preisträger und der Künstler-Juroren eine weitere Anerkennung der von Menschen mit geistiger Behinderung geleisteten künstlerischen Arbeit. Die Preisträgerausstellung findet in der Galerie Altes Schloss Wehr statt.

Verfahren

Für die Teilnahme am Wettbewerb gilt der Einsendeschluss 18.01.2020. Bis dahin müssen die vollständig ausgefüllten Anmeldeunterlagen sowie digitale Kopien (Format: PDF, JPG, mind. 300 dpi, Dateigröße 1- max. 2 MB)  der zum Wettbewerb eingereichten Werke (keine Originale) hier hochgeladen oder an die E-Mail-Adresse: lothar-spaeth-foerderpreis@wehr.de gesendet worden sein. Bitte beachten Sie hierzu auch unser Bewerbungsformular 2020.

Teilnahme-
bedingung

Am Wettbewerb teilnehmen können alle Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und im künstlerischen Bereich der „Malerei“ arbeiten. Jeder Teilnehmer kann max. ein Kunstwerk einreichen.

Bei der Wahl der künstlerischen Mittel, des verwendeten Materials oder dessen Beschaffenheit unterliegen die Teilnehmer keinerlei Beschränkungen. Die Größe der eingereichten Werke liegt bei max. 70 x 100 cm, 3000 Gramm. Voraussetzung ist das freie und selbständig bestimmte Arbeit der Künstler an ihrem Werk ohne künstlerischer Einflussnahme und Beteiligung Dritter, sowie die Wahrung der allgemeinen Bestimmungen des Urheberrechts nach dem Urheberrechtsgesetz (UrhG).

Für die Teilnahme am Wettbewerb gilt der Einsendeschluss 18.01.2020. Bis dahin müssen die vollständig ausgefüllten Anmeldeunterlagen sowie digitale Kopien (Format: PDF, JPG, mind. 300 dpi, Dateigröße 1- max. 2 MB)  der zum Wettbewerb eingereichten Werke (keine Originale) hier hochgeladen oder an die E-Mail-Adresse: lothar-spaeth-foerderpreis@wehr.de gesendet worden sein. Bitte beachten Sie hierzu auch unser Bewerbungsformular 2020.

Auswahl

Die Organisationsleitung der Lothar-Späth-Förderpreis-Stiftung prüft, ob die Anmeldeunterlagen fristgerecht und vollständig eingereicht wurden. Weiterhin prüft sie, ob und in welchem Maße die Kriterien der Wettbewerbsausschreibung erfüllt werden. Auf dieser Grundlage wählt eine Expertenjury die drei Haupt- sowie 12 Anerkennungs- und Sonderpreise nach künstlerischen Kriterien aus, die dann im Rahmen einer Preisverleihung am 20.06.2020 öffentlich ausgezeichnet und in der Preisträgerausstellung in der Galerie Altes Schloss Wehr ausgestellt werden.
Die Organisationsleitung des Lothar-Späth-Förderpreises unterrichtet im März 2020 die Wettbewerbsteilnehmer über die Entscheidung der Jury, informiert die Sieger über deren Platzierung und das weitere Verfahren der Preisverleihung.

Information & Anmeldung

Zur Information und Anmeldung zum Wettbewerb 2020 hier das Bewerbungsformular 2020 und die Teilnamerichtlinien 2020:

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Jury

Die Jury des Lothar Späth-Förderpreises besteht aus drei professionellen Künstlern/innen. Sie  wechselt jedes Jahr. Die Jury bewertet nach künstlerischen Kriterien. Therapeutische Gesichtspunkte spielen keine Rolle. Es geht nur um die ästhetische Qualität der eingereichten Arbeiten.

 

Jury-Elena

Elena Romanzin

Elena Romanzin ist eine italienische Malerin, Dozentin und Kuratorin. Seit 2012 lebt und arbeitet die Malerin in Wehr/ Baden. Die Gründung ihrer Malschule 2012 will Romanzin als eine Kursideologie des handwerklich erlernbaren Zeichnen und Malens. Der Einzugsbereich ihrer Schüler dehnt sich bald auf Deutschland und das angrenzende Ausland aus, so dass ihre Kurse am Hochrhein inzwischen um ein deutschlandweites Angebot an Malkursen, Malreisen bis nach Italien und Webtutorials ergänzt ist. Von Anfang an arbeitet sie in unterschiedlichsten kreativen und verbindenden Projekten mit einer Vielzahl von Institutionen zusammen. In all ihrem Handeln lebt sie Inklusion ohne sie zwangsläufig adressieren zu müssen.

Seit 2014 tritt sie als Gestalterin von vielfältigen Ausstellungskonzepten und Kunstformaten in Erscheinung, z.B. als Kuratorin des jährlichen, internationalen Grand Salons in der Villa Berberich in Bad Säckingen.

Für den Lothar-Späth-Förderpreis war sie erstmals im Jahr 2016 als eines von drei Jurymitgliedern tätig. Sie arbeitete fortan eng mit der langjährigen Kuratorin Lilot Hegi zusammen und übernahm co-kuratierende und einführende Verantwortung. In 2020 wird sie erstmals alleinig für den künftig biennal ausgetragen Lothar-Späth-Förderpreis verantwortlich sein.

Marion Linder

wurde 1958 in Blaubeuren am Blautopf geboren. Nach Beendigung ihrer Schulzeit landet sie in Mariaberg bei der Diakonischen Einrichtung für Menschen mit Behinderung, später bei der Lebenshilfe Zollernalb. Dort gründete sie die Kunstgruppe „U7“ für Menschen mit Behinderung, die heute noch im Förderverein U7 ihren Sitz hat. Den Lothar-Späth-Förderpreis hat Marion Linder erstmals im Jahre 2009 kennengelernt und sie ist seither ein „großer Fan dieses Preises, da er die echte Teilhabe für Künstler mit Behinderung ist. Menschen mit Behinderung, die sich der Kunst verschrieben haben sind in Ihrer Art des Ausdruck einzigartig und dieses sollte in jeglicher Art allen Menschen die Kunst lieben zugänglich gemacht werden. Den Künstler selbst Raum und Möglichkeiten geben Ihrer Begabung aufs Papier, Leinwand usw. fördern und unterstützen. Mir geht jedes Mal das Herz auf wenn ich sehe wie die Künstler mit Behinderung Ihre Kunst darstellen und sich dort in Ihrer Kunst verwirklichen.“

Stefan Budian

Geboren 1965 in Kaiserslautern
Studium Freie Bildende Kunst an der Johannes-Guten­berg-Universität Mainz bei Prof. Friedemann Hahn
Freischaffender Künstler seit 1995, lebt in Mainz
Erste „Usien“: 1995 (diese Figuren sind seitdem Teil meiner Bildwelt)
viele Projekte im In- und Ausland
Schatzbild-Projekte:
„Evolving Space“, (seit 2007)
„Rwanda-Treasure-Painting“, Kigali/Ruanda 2015.
„Das Gemeindebild“, Evangelische Emmausgemeinde Eppstein-Bremthal 2015-2018
„Visegrad4-Schatzbild“, Mainz und Visegrad-Staaten 2019-2021
www.stefan-budian.de

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