Bewerbungsphase

Wettbewerb 2024

„ZIEL DER KUNST IST ES, DEN DIALOG ZWISCHEN DEN MENSCHEN ZU FÖRDERN“

Seien Sie dabei, wenn am 22.06. 2024 in der Stadthalle Wehr wieder die Preisträger des Lothar-Späth-Förderpreisen von Anne-Sophie Mutter ausgezeichnet werden. Der Wettbewerb 2024 zur Verleihung des Lothar-Späth-Förderpreises richtet sich speziell an Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Ab sofort ist eine Teilnahme möglich.

Verfahren & Auswahl

Das Einsendeverfahren erfolgt digital.

Die teilnehmenden Künstler senden die Bilder als digitales Foto an die E-Mail-Adresse lothar-spaeth-foerderpreis@wehr.de 

Einsendeschluss ist der 15.01.2024. Bis dahin müssen die vollständig ausgefüllten Anmeldeunterlagen sowie digitale Fotos (Format: JPG, mind. 300 dpi, Dateigröße 1- max. 2 MB) des zum Wettbewerb eingereichten Werkes (keine Originale) bei uns eingegangen sein. Bitte beachten Sie hierzu auch unser Bewerbungsformular 2024 (als PDF oder direkt online ) sowie unsere Teilnahmerichtlinien.

Eine dreiköpfige Jury wird die eingesendeten Bilder sichten. Die in die engere Auswahl gekommenen Bilder werden dann als Originale von den Künstlern zur Einsendung nach Wehr angefordert. Die Jury wählt im März 2024 16 Gewinnerbilder aus. Diese werden anschließend in den Wettbewerbskatalog aufgenommen und für die Ausstellung vorbereitet.

Dotierung

Der Lothar Späth-Förderpreis ist folgendermaßen dotiert: 1. Preis 500 €, 2. Preis 300 €, 3. Preis 200 €. Ferner werden 10 Anerkennungspreis zu je 100 € und drei Sonderpreise, einen vom Zonta Club Südschwarzwald e.V. mit 200 €, einen vom Verein Kunst und Diakonie Öflingen e.V. mit 150 € und einen Sonderpreis der Realschule Wehr mit 100 € vergeben​.

Ausstellung

Neben der Preisverleihung durch Anne-Sophie Mutter ist die Gruppenausstellung der Preisträger und der Künstler-Juroren eine weitere Anerkennung der von Menschen mit geistiger Behinderung geleisteten künstlerischen Arbeit. Die Preisträgerausstellung findet in der Galerie Altes Schloss Wehr statt.

Teilnahme-
bedingung

Bei der Wahl der künstlerischen Mittel, des verwendeten Materials oder dessen Beschaffenheit unterliegen die Teilnehmer keinerlei Beschränkungen. Die Größe der eingereichten Werke liegt bei max. 70 x 100 cm, 3000 Gramm. Voraussetzung ist das freie und selbständig bestimmte Arbeiten der Künstler an ihrem Werk ohne künstlerische Einflussnahme und Beteiligung Dritter sowie die Wahrung der allgemeinen Bestimmungen des Urheberrechts nach dem Urheberrechtsgesetz (UrhG).

Information & Anmeldung

Zur Information & Anmeldung zum Wettbewerb hier das Bewerbungsformular & die Teilnamerichtlinien:

Jury

Die Jury des Lothar Späth-Förderpreises besteht aus der Kuratorin sowie zwei professionellen Künstlern/innen. Diese wechseln bei jeder Preisverleihung. Die Jury bewertet nach künstlerischen Kriterien. Therapeutische Gesichtspunkte spielen keine Rolle. Es geht nur um die ästhetische Qualität der eingereichten Arbeiten.

Jury-Elena

Elena Romanzin - Kuratorin

Elena Romanzin ist eine italienische Malerin, Dozentin und Kuratorin. Seit 2012 lebt und arbeitet sie in Wehr/ Baden. Seit der Gründung ihrer Malschule im Jahr 2012 an der Volkshochschule Wehr folgt Romanzin einer Kursideologie des handwerklich erlernbaren Zeichnens und Malens. Der Einzugsbereich ihrer Schüler erstreckt sich mittlerweile auf ganz Deutschland und das angrenzende Ausland, mit einem breit gefächerten Angebot an Malkursen, Malreisen bis nach Italien un Webtutorials. Von Beginn an arbeitete sie in unterschiedlichsten kreativen und verbindenden Projekten mit einer Vielzahl von Institutionen zusammen. In all ihrem Handeln lebt sie Inklusion ohne sie zwangsläufig adressieren zu müssen.

Seit 2014 tritt sie als Gestalterin von vielfältigen Ausstellungskonzepten und Kunstformaten in Erscheinung, z.B. als Kuratorin des jährlichen, internationalen Grand Salons in der Villa Berberich in Bad Säckingen.

Für den Lothar-Späth-Förderpreis war sie erstmals im Jahr 2016 als eines von drei Jurymitgliedern tätig. Sie arbeitete fortan eng mit der langjährigen Kuratorin Lilot Hegi zusammen und übernahm co-kuratierende und einführende Verantwortung. In 2020 war sie erstmals alleinig für den künftig biennal ausgetragen Lothar-Späth-Förderpreis verantwortlich.

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