Wettbewerb

Wettbewerb 2022

Wettbewerb

Die „Lothar-Späth-Förderpreis-Stiftung“ schreibt in Zusammenarbeit mit der „Hanna und Paul Gräb-Stiftung“, dem Verein „Kunst und Diakonie Wehr-Öflingen e.V.“, der Schülerfirma „EmO“ der Realschule Wehr und der Stadt Wehr in einem zweijährigen Turnus den Wettbewerb zum „Lothar-Späth-Förderpreis für Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung“ aus.
Ziel des Wettbewerbes ist es, Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu unterstützen und vermehrt in den kulturellen Prozess unserer Gesellschaft einzubinden.
Die Preisträger werden von einer Fachjury ausgewählt und erhalten im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung, nach dem Tod von Prof. Dr. HC Lothar Späth, ihre Siegerurkunde von Anne-Sophie Mutter in der Stadthalle Wehr überreicht.

Dotierung

Der Lothar Späth-Förderpreis ist folgendermaßen dotiert: 1. Preis 500 €, 2. Preis 300 €, 3. Preis 200 €. Ferner werden 10 Anerkennungspreis zu je 100 € und zwei Sonderpreise, einen vom Zonta Club Südschwarzwald e.V. mit 200 € und einen vom Verein Kunst und Diakonie Öflingen e.V. mit 150 € vergeben​.

Ausstellung

Neben der Preisverleihung durch Anne-Sophie Mutter ist die Gruppenausstellung der Preisträger und der Künstler-Juroren eine weitere Anerkennung der von Menschen mit geistiger Behinderung geleisteten künstlerischen Arbeit. Die Preisträgerausstellung findet in der Galerie Altes Schloss Wehr statt.

Verfahren

Für die Teilnahme am Wettbewerb gilt der Einsendeschluss 21.01.2022. Bis dahin müssen die vollständig ausgefüllten Anmeldeunterlagen sowie digitale Kopien (Format: PDF, JPG, mind. 300 dpi, Dateigröße 1- max. 2 MB)  der zum Wettbewerb eingereichten Werke (keine Originale) hier hochgeladen oder an die E-Mail-Adresse: lothar-spaeth-foerderpreis@wehr.de gesendet worden sein. Bitte beachten Sie hierzu auch unser Bewerbungsformular 2022.

Teilnahme-
bedingung

Am Wettbewerb teilnehmen können alle Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und im künstlerischen Bereich der „Malerei“ arbeiten. Jeder Teilnehmer kann max. ein Kunstwerk einreichen.

Bei der Wahl der künstlerischen Mittel, des verwendeten Materials oder dessen Beschaffenheit unterliegen die Teilnehmer keinerlei Beschränkungen. Die Größe der eingereichten Werke liegt bei max. 70 x 100 cm, 3000 Gramm. Voraussetzung ist das freie und selbständig bestimmte Arbeit der Künstler an ihrem Werk ohne künstlerischer Einflussnahme und Beteiligung Dritter, sowie die Wahrung der allgemeinen Bestimmungen des Urheberrechts nach dem Urheberrechtsgesetz (UrhG).

Für die Teilnahme am Wettbewerb gilt der Einsendeschluss 21.01.2022. Bis dahin müssen die vollständig ausgefüllten Anmeldeunterlagen sowie digitale Kopien (Format: PDF, JPG, mind. 300 dpi, Dateigröße 1- max. 2 MB)  der zum Wettbewerb eingereichten Werke (keine Originale) hier hochgeladen oder an die E-Mail-Adresse: lothar-spaeth-foerderpreis@wehr.de gesendet worden sein. Bitte beachten Sie hierzu auch unser Bewerbungsformular 2022.

Auswahl

Die Organisationsleitung der Lothar-Späth-Förderpreis-Stiftung prüft, ob die Anmeldeunterlagen fristgerecht und vollständig eingereicht wurden. Weiterhin prüft sie, ob und in welchem Maße die Kriterien der Wettbewerbsausschreibung erfüllt werden. Auf dieser Grundlage wählt eine Expertenjury die drei Haupt- sowie 12 Anerkennungs- und Sonderpreise nach künstlerischen Kriterien aus, die im Rahmen der Preisverleihung im Sommer 2022 (das genaue Datum wird noch bekannt gegeben) öffentlich ausgezeichnet und in der Preisträgerausstellung in der Galerie Altes Schloss Wehr ausgestellt werden.
Die Organisationsleitung des Lothar-Späth-Förderpreises unterrichtet im März 2022 die Wettbewerbsteilnehmer über die Entscheidung der Jury, informiert die Sieger über deren Platzierung und das weitere Verfahren der Preisverleihung.

Information & Anmeldung

Zur Information und Anmeldung zum Wettbewerb 2022 hier das Bewerbungsformular 2022 und die Teilnamerichtlinien 2022:

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Jury

Die Jury des Lothar Späth-Förderpreises besteht aus drei professionellen Künstlern/innen. Sie  wechselt jedes Jahr. Die Jury bewertet nach künstlerischen Kriterien. Therapeutische Gesichtspunkte spielen keine Rolle. Es geht nur um die ästhetische Qualität der eingereichten Arbeiten.

 

Jury-Elena

Elena Romanzin

Elena Romanzin ist eine italienische Malerin, Dozentin und Kuratorin. Seit 2012 lebt und arbeitet die Malerin in Wehr/ Baden. Die Gründung ihrer Malschule 2012 will Romanzin als eine Kursideologie des handwerklich erlernbaren Zeichnen und Malens. Der Einzugsbereich ihrer Schüler dehnt sich bald auf Deutschland und das angrenzende Ausland aus, so dass ihre Kurse am Hochrhein inzwischen um ein deutschlandweites Angebot an Malkursen, Malreisen bis nach Italien und Webtutorials ergänzt ist. Von Anfang an arbeitet sie in unterschiedlichsten kreativen und verbindenden Projekten mit einer Vielzahl von Institutionen zusammen. In all ihrem Handeln lebt sie Inklusion ohne sie zwangsläufig adressieren zu müssen.

Seit 2014 tritt sie als Gestalterin von vielfältigen Ausstellungskonzepten und Kunstformaten in Erscheinung, z.B. als Kuratorin des jährlichen, internationalen Grand Salons in der Villa Berberich in Bad Säckingen.

Für den Lothar-Späth-Förderpreis war sie erstmals im Jahr 2016 als eines von drei Jurymitgliedern tätig. Sie arbeitete fortan eng mit der langjährigen Kuratorin Lilot Hegi zusammen und übernahm co-kuratierende und einführende Verantwortung. In 2020 wird sie erstmals alleinig für den künftig biennal ausgetragen Lothar-Späth-Förderpreis verantwortlich sein.

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